Kaltakquise per Email ist kein Selbstzweck. Bevor du eine Kampagne startest, lohnt sich die Frage: Ergibt das für meine Situation überhaupt Sinn? Laut Daniel gibt es dafür eigentlich nur zwei gute Gründe.
Wenn du einen großen Markt vor dir hast, hilft dir Kaltakquise, dich schnell durchzuarbeiten und herauszufinden, welche Unternehmen aktuell Bedarf haben. Ein Beispiel: Bei 10.000 Unternehmen im Markt haben sich oft schon rund 5% mit dem Thema beschäftigt. Das heißt, ungefähr 5% dieser 10.000 Unternehmen melden sich zurück, weil sie Interesse haben oder mehr erfahren wollen, und ein Teil davon ist direkt positiv gestimmt. So generierst du sehr schnell neue Leads.
Der zweite Grund ist Unsicherheit bezüglich einzelner Komponenten deines Angebots, sei es das Messaging, die Positionierung oder die Zielgruppe. Kaltakquise per Email liefert dir hier schnelles, ehrliches Feedback direkt aus dem Markt.
In kleinen Märkten funktioniert dieser Ansatz in der Regel schlechter, einfach weil die Grundgesamtheit zu klein ist, um verlässliche Signale zu liefern. Hier lohnt sich oft ein gezielterer, stärker account-basierter Ansatz statt breiter Kaltakquise.